Zahnersatz – „Prothetik“

Bereits die Altvorderen erdachten sich abenteuerliche Methoden, fehlende Zähne zu ersetzen.

Philipp Pfaff, Hofzahnarzt Friedrich des Großen und Namensgeber des Weiterbildungsinstitutes Berliner Zahnärzte revolutionierte die „Zahnersatzkunde“, bei der es noch heute nicht nur um das Auffüllen von Lücken, sondern um genaue statische und funktionelle Abwägungen geht.

Prothetik beginnt nicht erst mit der „Prothese“. Bereits festsitzende Kronen oder Brücken zählen dazu – wenn auch der Totalersatz einer ganzen Zahnreihe bis heute zu den größten Herausforderungen der Zahnheilkunde zählt.

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Ein abnehmbarer Zahnersatz muss nicht mehr wackeln oder gar herausfallen. Zahnersatz heutiger Zeit ist so fest und stabil, dass ihn Patienten gar nicht mehr als „herausnehmbar“ empfinden. In besonderen Fällen ist ein zur Reinigung bedingt herausnehmbarer Ersatz sogar empfehlenswerter, als auf der festen Variante zu beharren – denn „herausnehmbar“ heißt auch: flexibler in Reparatur und Erweiterbarkeit.

Implantologie

Moderne Zahnheilkunde ist ohne Implantologie nicht mehr denkbar.

Die langfristige Erfolgssicherheit von Implantaten hat die Möglichkeiten einer zufrieden stellenden Versorgung nach Zahnverlust erheblich erweitert. Wir sind heute in der Lage, Zahnlücken bis ins hohe Lebensalter hinein mit Implantaten zu versorgen. Lücken und wackelnde Prothesen können der Vergangenheit angehören.

Die wissenschaftliche Implantologie begann in den Jahren 1970 bis 1980. In dieser Zeit wurden viele verschieden Methoden ausprobiert, Zähne dauerhaft zu ersetzen. Die meisten Implantate waren damals schon aus Keramik oder Titan hergestellt. Nach über 40 Jahren ist diese neue Richtung der Zahnheilkunde endgültig der Kinderstube entwachsen. Heute verwendet man fast ausschließlich nur noch Schraubimplantate. So wird gewährleistet, dass nach 10 Jahren noch über 95 % der Implantate funktionstüchtig sind.

Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln, auf die je nach Wunsch einzelne Zahnkronen und Brücken aufgeschraubt werden können oder dem besseren Halt von Zahnprothesen dienen. Letzteres ist besonders bei Patienten mit zahnlosem Unterkiefer sehr hilfreich und mit einer völlig neuen Lebensqualität dieser Patienten verbunden.

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Wir implantieren seit über 20 Jahren, von Einzelzahnimplantaten bis zur Versorgung zahnloser Kiefer mit einer Erfolgsquote von über 98%.

Bis vor etwa 10 Jahren ging man sehr konservativ vor, legte operativ den Knochen frei, verschraubte die Implantate und ließ diese mindestens 3 bis 6 Monate einheilen.

Das war für unsere Patienten oft mit Strapazen, langen Wartezeiten und hohen Kosten verbunden.

In den meisten Fällen kann man heute Implantate minimalinvasiv setzen und sofort belasten,

etwa vergleichbar mit dem heutigen Vorgehen bei Hüft- oder anderen Gelenkimplantaten, die sofort belastet einheilen.

Die separate Operation und die Wartezeit entfallen. Die Kosten minimieren sich.

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Hier ist der Ursprungsbefund zu sehen.

Bereits am nächsten Tag werden die Implantate gesetzt und mit provisorischen Brücken versorgt.

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Nach nur einer Woche ist die Behandlung erfolgreich beendet:

Feste Zähne statt Prothese!

Wir können auf eine langjährige Erfahrung in der Implantologie zurückblicken. Es besteht eine aktive Mitgliedschaft in Berliner und überregionalen implantologischen Gesellschaften.

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